Portrait Olaf Hart

Was ist eigentlich Fitting (Custom-Fitting) ? 

Kurz gesagt: Die genaue Anpassung des Golfschlägers an Ihre persönlichen Anforderungen und Ihre spielerischen Tendenzen. 

 

Dazu eine grundsätzliche Überlegung: 

Sie k√∂nnten versuchen, Ihre spielerischen Talente und F√§higkeiten dauerhaft an der Beschaffenheit Ihres Schl√§gers auszurichten. Aber m√ľsste es nicht umgekehrt sein? Sollte Ihr Schl√§ger nicht perfekt zu Ihnen passen ?¬†

 

Was gerade f√ľr Einsteiger und "normale" Handicaper sehr theoretisch klingt, hat ma√ügeblichen Einfluss auf Ihre weitere Entwicklung als Golfspieler. Denn passt der Schl√§ger nicht zu Ihnen und Ihrer Spielweise, werden Sie niemals die Ergebnisse erzielen, die Sie mit dem richtigen Equipment m√ľhelos h√§tten erreichen k√∂nnten.

 

Welche Faktoren können bei der Herstellung eines Schlägers modifiziert und optimal angepasst werden? 

Im Wesentlichen: Material und Gewicht des Schaftes, die Länge, die Flexibilität, Lie, Loft, Kopflastigkeit, Material und Stärke des Griffes.  

  

Was kann Ihnen ein guter Fitter bieten ? 

Ein erfolgreicher Fitter verf√ľgt √ľber fundierte Kenntnisse im Golfsport. Neben viel technischem Verst√§ndnis f√ľr die Besonderheiten der Schl√§gerherstellung qualifiziert er sich durch jahrelange berufliche Erfahrung und spezielles Wissen, insbesondere im Bereich der Spieleranatomie. Das macht den professionellen Fitter aus.

 

F√ľr wen kommt Fitting in Frage ?¬†

F√ľr Jeden. Von Anfang an! Absolut falsch w√§re n√§mlich die Annahme, Fitting sei nur etwas f√ľr Profis. Gerade der Anf√§nger profitiert entscheidend vom ma√ügeschneiderten
Schl√§ger, der ihn vom ersten Tag an dabei unterst√ľtzt, die richtige Technik zu erlernen.

Kaum zu glauben, aber wahr! Ein individuell angepasster Satz Markenschläger kostet nicht mehr als das sogenannte Equipment von der Stange.  

 

Glossar der technischen Fachbegriffe:

 technische Arbeit

Flex: 

Golfschläger unterscheiden sich durch verschiedene Steifigkeiten des Schaftes L, A, R, S, X. Diese sind aber unter den vielen Schlägeranbietern nicht gleichzusetzen und können erheblich differieren.

Schlägerlänge: 

Die passende Schlägerlänge ist eine wichtige Voraussetzung um ein konstantes Ergebnis zu erreichen. Bei der statischen Vermessung wird der Finger-Boden Abstand gemessen.

Loft: 

Die Schlagfl√§chenneigung wird mit Loft bezeichnet und mit Grad angegeben. Gemessen wird er bei H√∂lzern und Eisen unterschiedlich. W√§hrend man bei Eisen einfach die Abweichung von der Schlagfl√§che nimmt, wird bei den H√∂lzern der Winkel von der Sohle zum Face minus 90¬į gemessen.

Lie: 

Lie ist der Winkel zwischen Schaft und Schl√§gersohle Toe und Heel ( Zehe und Ferse). Abweichend vom Standardwert gibt es Flat und Upright (Flach und Steil). Dieser beeinflusst nat√ľrlich die Richtung. Und ist der Lie nicht korrekt wird bewusst oder unbewusst kompensiert.

Bounce: 

Mit Bounce wird der Winkel bezeichnet, der sich zwischen Boden und Sohle in Schlagrichtung bildet, wenn der Schläger korrekt angestellt wird.

Torque: 

Die Verwindung eines Schaftes (unter Belastung um seine L√§ngsachse gemessen). Bei Personen mit hoher Schwunggeschwindigkeit: wenig Torque, um 3¬į Bei Spielern mit langsamen Schwung: ab 5¬į Personen mit Gelenkproblemen sollten dies besonders beachten.

Fitting: 

Unter dem Begriff Fitting versteht man "Anpassen", "Anprobe" oder auch "passend machen". 

Griff: 

Grob unterscheidet man vier Gr√∂√üen:Undersize Lady, Standard Men, Midsize Men und Jumbo Men. Vom Gef√ľhl her sollten die Fingerspitzen den Daumenballen kaum ber√ľhren.¬†